Dell DR4100 alsz data store einbinden

Wie installiere ich SEP sesam?
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Leahcimf
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Dell DR4100 alsz data store einbinden

Beitrag von Leahcimf » 30.04.2019, 08:38

Hallo,
ich befasse mich gerade mit SEP in einer test Umgebung. Nun möchte ich meine Dell DR4100 als data store mit einbinden und frage mich welcches wohl die beste Konfiguration ist. Ich habe einen Container auf der DR4100 angelegt und über NFS freigegeben und direkt auf dem Linux SEP server gemappt.
Die DR4100 selber kann deduplizierung. Gibt es da ein best practice wie man einen Storage mit einbinden kann der selber schon deduplizierung kann ?
Des weitern haben wir auch die Data Domain im Einsatz. Unterstützt SEP DDBoost oder wie kann man den Storage am besten mit einbinden. Wir haben zum Teil große Datenbanken und benötigen von daher auch hohe backup geschwindigkeiten.

Gruß
Michael

cliogp
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Re: Dell DR4100 als data store einbinden

Beitrag von cliogp » 06.05.2019, 17:08

Hallo Michael,

der Sesam schreibt immer auf eine "Festplatte" die ihm durch das Betriebssystem bereitgestellt wird. Rein technisch ist es dem Sesam egal wie die Platte physisch angebunden ist. Man sollte natürlich die Anbindung entsprechend der benötigten Schreibperformance gestalten. NFS / CIFS geht, iSCSI, FC oder lokale Platten. Bei allen Anbindungen die über Ethernet gehen, sind die LAN Bandbreiten ein potentieller Engpass. Was hier sinnvoll bzw. notwendig ist, hängt vom verfügbaren Backup Fenster und der zu sichernden Datenmenge ab.

Ist Hardware Deduplizierung aktiv, muss man in den Eigenschaften des DataStores den Haken bei "Dieses Laufwerk verwendet Daten-Deduplizierungstechnologie..." setzen. Siehe auch https://wiki.sep.de/wiki/index.php/How_ ... ore_4.4/de.

DDBoost wird über das DDBoostFS unterstützt.

Bei richtig großen Datenbanken macht es eventuell Sinn, den / die DB Server als sogenannte Remote Device Server einzurichten. Dann macht jeder Device Server ein Backup seiner lokalen Daten ( die Datenbanken) und schreibt selber direkt auf ein Backup Target ( Platte, Tape ). Dadurch spart man sich den Transfer der Daten über LAN zu eine anderen (Backup) Device Server der die Daten dann auf Platte/Tape schreibt. Man macht sozusagen ein "LAN free" Backup.

Gruss
Clio

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